Liebe BesucherInnen meiner Webseite,

 

nach einem sehr gefülltem Sommer einige Neuigkeiten für den Herbst/ Winter 2021.

 

A NI MAL NI FESTO
aus der Ausstellungsserie SALON REAL / VIRTUAL


mit Patrick Baumüller, Kati Bruder, Ingrid Cogne, Sandro Đukić, Marko Marković, Veronika Merklein, Christiane Spatt, Viktors Svikis, Slaven Tolj, Marko Zink

 

12.11.2021 - 08.01.2022

 

ERÖFFNUNG: Freitag, 12.11., 18 – 22 h

galerie michaela stock, Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

Virtuelle Galerie: https://artspaces.kunstmatrix.com/en/exhibition/8330061/salon-real-virtual-11-a-ni-mal-ni-festo

 

 

Wie das Tier seit jeher Begleiter und Diener des Menschen ist, ist es ebenso Gegenstand in der bildenden Kunst. Die neue Ausstellung A NI MAL NI FESTO aus der Serie SALON REAL/VIRTUAL in der galerie michaela stock zeigt verschiedene Strategien der Visualisierung. Dabei wird das ›übersehene‹ oder das ›andere‹ Tier sichtbar gemacht und es wird nicht wie üblich die Anthropomorphisierung von Tieren oder Zoomorphisierung des Menschen behandelt.

 

 

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07.11.2021 10:00 – 14:00
Online via Zoom

 

 

Die Pandemie hat uns gelehrt, wie fragil und angreifbar unsere Körper sind. Doch waren sie das nicht schon immer? Seit jeher werden wir von „Die wirkliche letzte Diät“-Versprechungen, „Nur Hunde spielen mit Knochen“-Sprüchen oder „Fit ist das neue Sexy“-Mantren umzingelt. Nicht nur unsere Köpfe, sondern auch unsere Körper speichern diese Dogmen – aber sie können auch anders:

 

Mit diesem vierstündigen, gewichtsneutralen Workshop möchten wir den von dem „Faltertitelbild-mit-den-30-Blauwalen“-Verärgerten, den „Ich-pandemie-nicht-mehr-in-meine-Hose“-Verunsicherten und den „Riot-not-Diet“-Rebell:innen einen fantastischen Start in den Beachbodysommer 2021 gewährleisten.

 

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CIRCUS SALTO MORALE

Juli / August 2021

 

Circus Salto Morale ist ein Ausflug ins Surreale und ist Angebot für alle, die in den (Beserl)Park kommen. Der öffentliche Park als demokratischer Raum und als erweitertes Wohnzimmer und nicht-kommerzielles Kaffeehaus verstanden, spielt in den Performances von Veronika Merklein und Barbara Ungepflegt eine wesentliche Rolle.

Gemeinsam mit den Tagesgästen Nora Jacobs, Katrin Wölger und Hendrik Quast legen sich die zwei dilettantischen Dompteurinnen vor ihrer in ein Zirkuszelt verwandelten Piaggio Ape ins Zeug. Mit Hilfe eines Glücksrades bestimmt das Publikum den Ablauf. Moralinsaures, Tagespolitik, Kontemplation und andere Refluxe stehen auf dem Programm - oder auch nicht. Bevor Circus Salto Morale weiterzieht, wird an jedem Ort eine tote Taube hinterlegt, nicht zuletzt um die Menschheit vor der Menschheit zu bewahren.

 

Grafik: Soybot
Grafik: Soybot

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Endlich ist das Buch auch in Österreich angekommen. Ich hatte die Ehre über die amerikanische Künstlerin Cindy Baker einen Text zu schreiben: C.N. Baker in Absentia

 


 

Ich bleibe eine Zuschauerin des Stücks C.N. Baker in Abwesenheit in einer digitalen Sphäre, in der wir gezwungen sind, uns in Länge mal Breite zu quetschen. Wir sehnen uns nach Möglichkeiten, uns kennenzulernen, sich nahe zu sein und dem anderen weniger der Andere zu sein. Die virtuelle Nachahmung des Verhaltens eines anderen ist abstrahiert kannibalistisch, bei dem  man die Nullen und Einsen in der richtige Reihenfolge bringen muss. Ich bleibe ein hilfloses Säugetier. Am Ende des Tages hängt alles von Berührung ab. (Aus dem Englischen übersetzt und auch online zu lesen: HIER)

 

Catalyst Book Series. Ted Hiebert, Hrsg. - Mit Beiträgen von Théo Bignon, Richard Boulet, Blair Brennan, Aaron McIntosh, Mary-Anne McTrowe, Veronika Merklein, Mikiki, Christine Negus, Shanell Papp, Kristin Rodier, Zoë Schneider und Stefanie Snider. Catalyst Book Series Volume 05.


Eine Matratze, die als Ort zum Absturz gedacht ist. Ein Whirlpool, der als Ort für die Begegnung mit dem Ende der Welt gedacht ist. In Zeiten vernetzter Konnektivität ist es vielleicht radikaler als sich auf Virtualität einzulassen, über die Einsätze des Körpers, der Gemeinschaft und der persönlichen Begegnung nachzudenken. Dies sind Themen, mit denen sich die Performancekünstlerin Cindy Baker beschäftigt, deren Projekte über die Formen der Intimität und Interaktion spekulieren, die Kunst erzeugen kann. In Bakers Worten verwendet ihre Kunst das Medium "Kontext", um Fragen des Engagements der Gemeinschaft und der sozialen Untersuchung zu untersuchen. Von Baker als Katalysator zusammengebracht, teilen die Autoren dieses Bandes den Geist der kreativen Gemeinschaft und den Glauben an den Kontext als wichtiges Element der transformativen sozialen Praxis.

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Meine Ausstellung DER WUNDE PUNKT im Salon Real / Virtual  in der Galerie Galerie Michaela Stock, Wien (AT) ist zwar im März 2021 zuende gegangen, aber die virtuelle Ausstellung ist bis auf Weiteres einsehbar.

 

 

In der fünften Ausstellungsreihe des Salon Real / Virtual sind Arbeiten der jungen Performancekünstlerin Veronika Merklein zu sehen (offline: Februar/ März 2021, online: ongoing). In der für die reale und virtuelle Galerie konzipierte Einzelausstellung mit dem Titel Der wunde Punkt richtet sich der Blick der Künstlerin auf die stillen Schmerzen und das lautlose Kratzen am Boden albtraumatischer Lebensereignisse, depressiver Gefühlstiefen und stummer Gespräche miteinander. Veronika Merkleins Arbeiten sind immer persönlich, aber nicht zwingend autobiographisch. Durch ihre bildliche und poetische (Schrift)Sprache zeigt die Künstlerin ein nüchternes Verständnis einer unveränderbaren Situation. Ihre Strategie besteht darin, unaussprechliche persönliche, soziale oder politische Probleme humorvoll bis schmerzlich zu erfassen – und diese sichtbar zu machen und für Menschen zu sprechen, die es gerade nicht können. Diese Werke leiten eine Abfolge von Rückbesinnung (Erinnerung), Befreiung (Vorstellungskraft) und Neuerfindung (Geschichtenerzählung) in Gang.

 

Im Gespräch mit Anna Mendelssohn, Performerin und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision: Über das Unaussprechbare sprechen

 

Im Gespräch mit Bernadette Anzengruber, Künstlerin: Der poröse Körper im virtuellen Raum

 

Danke an Claudia Aigner und die Wiener Zeitung für den wunderbaren Artikel Die Psyche ist ein David-Lynch-Film.

 

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Im Oktober und November 2020 habe ich vor dem deutschen DFG-Forschungsnetzwerk "Fat Studies - Doing, Becoming and Being Fat" einen Vortrag über FAT ART und ein Ateliergespräch mit den Fabrikanten (AT) gehalten. Beide Gespräche sind hier nachzusehen:

 

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Wieder einmal zwei Texte für die Bildpunkt (Frühjahr, Herbst 2020) geschrieben. EInmal geht's um Gentrifizierung und das andere Mal, warum Diversität in der Mode so wichtig ist.

 

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Wie immer mit herzlichen Grüßen aus dem Äther verbleibend,

Ihre Veronika Merklein

 

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RÜCKBLICK

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In der Ausstellung Deep States im Nun's Island Theatre in Galway (IE) konnte ich zwischen März-August 2020 meine Arbeit "Sitting in the closet" präsentieren.

 

Deep States ist eine Ausstellung, die sich mit Ideen komplexer Zustände von Freiheit und Verantwortung befasst. In dieser Ausstellung wird untersucht, wie diese Zustände artikuliert und verstanden werden. wie sie soziale Normen informieren und wie sich dies auf die Persönlichkeit und den Charakter des Einzelnen und der Gesellschaft auswirkt.

 

 

Die Erkenntnis, dass sowohl das Unbewusste als auch das Bewusstsein ein Schlachtfeld um die Vorherrschaft ist, kann überwältigen: Es ist der Eckpfeiler der militärischen Strategie, ihren Rivalen an mindestens zwei Fronten kämpfen zu lassen. In dieser Ausstellung konzentriert sich die zentrale Untersuchung auf Staaten sowohl innerhalb des Individuums als auch des Kollektivs, die in einen Kampf um Dominanz und Vorherrschaft verwickelt sind. Was auch immer triumphiert, die Ausübung von Macht - reguliert, beobachtet oder kontrolliert - ist zutiefst komplex, oft widersprüchlich, oft unbekannt. Der Kampf endet jedoch nie, der Kampf beginnt von vorne. Dies ist die menschliche Erfahrung.

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Die Ausstellung NO PITY! (bis Anfang Juni 2020 in der Galerie Michaela Stock zu sehen) zeigt KEIN ERBARMEN und beleuchtet Kunstwerke von Künstlerinnen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die aktuelle Zeit zu reflektieren. Folgend zwei Ausstellungsrundgangsvideo. Im Zweiten Teil gibt es ganz am Ende auch ein Statement von mir.

 

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Hier bereits ein kleiner Eindruck von meiner Performance FATLife beim Every Body In-Festival im Reaktor in Wien (AT):

 

 

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Meine Performance Equilibrium, die ich im September 2019 in der Ausstellung "Embodiment" in meiner Galerie Michaela Stock gezeigt habe, ist unten auf der Dokumentation zu sehen.

 

Das Projekt EMBODIMENT umfasste junge, irische Künstlerinnen der Fire Station Artists Studios in Kollaboration mit österreichischen Künstlerinnen. Die zentrale Fragestellung der Ausstellung ist das Dasein in der Welt und auf welche unterschiedliche Art und Weise Menschen den Raum sowohl konzeptionell als auch zeitlich bewohnen und wie sie sich mit kulturellen Unterschieden und Ähnlichkeiten manifestieren. Erforscht wird die Verschiebung in der zeitgenössischen Kunst hinsichtlich eines festgefahrenen Gedankengutes zu Geschlecht und Nationalität und wie Geschichte und Erfahrung dies beeinflussen können.

 

Click for Video:

 

 

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Foto: Barbis Ruder
Foto: Barbis Ruder

 

Am 22. November 2019 war ich in der performativen Ausstellung Fotostudio Großkopf & Rozenberg im Rahmen der Vienna Art Week anzutreffen.

 

HOW TO QUEER A PHOTO STUDIO?
Freitag, 22/11/2019


Fotostudio Großkopf & Rozenberg

Projektraum philomena+
Heinestraße 40, 1020 Wien

 

17Uhr Performative Intervention von Veronika Merklein
18Uhr Artist Talk Ruby Sircar im Gespräch mit Lisa Großkopf, Veronika Merklein und Shiri Rozenberg

 

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Ich habe mal wieder etwas für die aktuelle Bildpunkt geschrieben. Dieses Mal über Fat Suits. Um den ganzen Text zu lesen, bitte auf das Foto klicken.

 

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 Folgend ein Text von mir auf dem Blogazine Curvect, in dem ich erkläre, warum High Fashion-Mode in großen Größen nicht vorhanden ist und was das mit Hegemonie, Trauma und Geld zu tun.

 

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 Im November 2018 habe ich auf einem Podium des Frauenbusinessnetzwerkes Sorority zusammen mit der Dokumentarfilmerin Jennifer Rezny und 40 anderen beeindruckenden Frauen über Körpernormen in Wien (AT) gesprochen.

 

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Der queer-feministischen Dokumentarfilm RIOT NOT DIET von Julia Fuhr Mann feierte seine Preview am 2. Februar 2018 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München (D). Folgend Preise und Nominierungen:

 

Zeitungsartikel Süddeutsch Zeitung, 08.-14.11.2018, Foto: Julia Swoboda
Zeitungsartikel Süddeutsch Zeitung, 08.-14.11.2018, Foto: Julia Swoboda

 

DOK.fest München, 2018 - Nominierung in der Kategorie Student Award

XPOSED Queer Film Festival Berlin, 2018 - Preis in der Kategorie Best German Short Film

Edinburgh International Film Festival, 2018

China Women's Film Festival, 2018

Lesbisch Schwule Filmtage, 2018

Pink Panorama Luzern, 2018

Queer Film Festival Luxemburg, 2018

Pride House Glasgow, 2018

Grrl Haus Cinema, 2018

Festival Internacional de Cine de Morelia, 2018

Bimovie, 2018

Mezipatra, Queer Film Festival Prague, 2018

Fringe!, 2018

Furora Film Festival, 2018

Kuir Fest, 2019

FIPADOC, 2019 - Nominierung in der Kategorie New Talents

Elles Tournent, 2019

Rature Film Festival, 2019

Kinothek Asta Nielsen, 2019

Corvallis Queer Film Festival, 2019

Berlin Feminist Film Week, 2019

Internationale Kurzfilmwoche Regensburg, 2019

20min|max Kurzfilmfestival Ingolstadt, 2019

Athens International Film and Video Festival, 2019

Kyiv International Short Film Festival, 2019

Hot Docs Canadian International Documentary Festival, 2019

Dyke Drama Film Festival, 2019

 

Premiere von "Riot Not Diet" am 2.2.2018 in der Hochschule für Fernsehen und Film München, Regie: Julia Fuhr Mann, Fotos: Angela Trakas
Premiere von "Riot Not Diet" am 2.2.2018 in der Hochschule für Fernsehen und Film München, Regie: Julia Fuhr Mann, Fotos: Angela Trakas

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Der erste deutschsprachige Fat Studies Reader (hrsg. Lotte Rose und Friedrich Schorb) ist erschienen und meine Arbeit ist darin vertreten. Einen großen Dank an Kristina Kulicova und ihren selbstredenden Artikel "Fette Kunst":

 

Auszüge aus dem Artikel Fette Kunst:

 

"Merkleins fette Perspektive begrenzt sich aber nicht nur auf die Fat Pig Ausstellung. Durch ihr künstlerisches Werk zieht sich ein roter Faden die Bemühung, die fette Identität neu zu definieren. Als fette Person spricht sie durch ihre Werke über eigene Erfahrungen sowie über die strukturelle Unterdrückung von fetten Menschen. (...) Ihre Performances verbinden Sinnlichkeit mit Politik und zeigen oft mit Hilfe von Humor und Ironie Probleme von Menschen auf, die aufgrund ihrer Körper Opfer unternehmerischer, politischer und medizinischer Interventionen geworden sind. (...)

 

Leider behaupten noch immer zu viele, auch in der Kunstwissenschaft, Dicksein sei ein rein individuelles (Wahrnehmungs-)Problem und werfen denjenigen Künstler_innen Selbstreferenzialität vor, die den eigenen fetten Körper als künstlerisches Mittel einsetzen. Diese Privatisierung eines gesellschaftlichen Problems trägt zu sozialer Ungleichheit und Marginalisierung von fetten Menschen bei. (...) Fette Kunst ist da, um jenen die Augen zu öffnen, die fette Körper nur so lesen, wie es ihnen beigebracht wurde. Und sie ist da, um die Herzen zu füllen. Es ist eine Kompensation der mangelnden Repräsentation. Es ist eine Liebeserklärung, ein Protest, ein Aufruf zur Mobilisierung und eine Therapie. Es ist persönlich und politisch, und es ist furchtlos."

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Bildraum Bodensee, Bregenz (AT), 23.2. - 3.4.2018

 

Die Interaktion und der emotionale Austausch zwischen KünstlerInnen, Kunstwerk und BetrachterInnen bilden einen Brennpunkt der künstlerischen Erforschung. Gefühle werden in einer von Distanz geprägten Gesellschaft gern in die Privatsphäre geschoben. Im Bildraum Bodensee gehen sechs internationale Kunstschaffende dem Phänomen der Emotionalität in Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Videos und Performances auf den Grund. Evelyn Loschy (AT), Marko Marković (HR), Veronika Merklein (D/AT), Sofie Muller (BE), Viktors Svikis (LV) und Marko Zink (AT) thematisieren Tabuthemen wie Angst, Wut, Trauer, Scham aber auch Freude. Divergente Positionen zu Trauma, Sexualisierung, aber auch zu Sarkasmus und Humor werden in Emotional Journey in den Mittelpunkt gerückt.

 

PRESSE

 

NEUE - Vorarlberger Zeitung, 15.3.2018, Autorin Lisa Kammann:

 

„Performance. Im Gang, gleich beim Eintritt in den Bregenzer Kunstraum, geht es um ein ernstes Thema: Die deutsche Künstlerin Veronika Merklein behandelt in der Performance-Dokumentation „Ich habe nichts gesagt“ in Form einer comic-artigen Fotostory das Thema sexueller Missbrauch. Weitere Arbeiten von Merklein, deren zentrales Material der eigene Körper ist, haben einen humorvollen Aspekt. In der Performance „Die Hard“ inszeniert sich die korpulente Künstlerin – in Anlehnung an den Actionfilm mit Bruce Willis – als heroische Actionfigur. Die Fotografie „Die Harder“ zeigt sie, am Boden liegend, mit einer Schusswunde am Bauch. Aus der Wunde quellen jedoch keine Gedärme, sondern Pommes, das Blut ist Ketchup.“

 

Vorarlberger Nachrichten, 3.3.2018, Autorin Veronika Fehle:

„In dieselbe Kerbe schlägt auch Veronika Merklein aus Deutschland. Auch ihr ist ihr Körper Mittel und Leinwand zugleich. Auch sie setzt sich mit dem Konsumverhalten auseinander, garniert das Ganze zudem mit ihrer Weiblichkeit und deckt so einengende Rollenmodelle und erdrückende Machtstrukturen auf. Das macht sie z. B., indem sie sich überdimensionale Brüste aus Pappmaché umschnallt, um daraus Sahne an die nichtsahnenden Passanten deutscher Innenstädte zu verteilen. Das macht sie aber auch, indem sie als Frau in die Rolle männlicher Actionhelden schlüpft.“

 

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Der Trailer unseres Performancelecturetanzsymposium in drei Teilen: "The Inefficient Body – Anti-Capitalist Strategy. Ein Symposium" vom November 2016 ist fertig:

 

Foto: Dominik Schauer
Foto: Dominik Schauer

 

 

 

 

"Mit stoischer Präsenz und sorglosem Stolz verkörpert Veronika Merklein in strengen Bewegungen eine scheinbare Ziellosigkeit. In ihrem einsamen und entwaffnet ehrlichem Beitrag unterbricht sie Bedeutungen, schafft Lücken und lädt sich selbst und das Publikum in Zonen des Unbehagens ein, ohne dabei den Wunsch nach einer berührenden Begegnung auszuschließen. Ihren ureigenen Ängsten einer erfolgreichen Vermarktung in der Öffentlichkeit begegnet sie mit Leichtigkeit und decodiert zugleich Körperfülle und Gewicht."

 

Text: Milan Loviška 

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Foto: Monika Deimling
Foto: Monika Deimling

 

Ich bin überglücklich, bei den PAS - Performance Art Studies in der Galerie Stock hier in Wien meine ersten Lehrerfahrungen gesammelt zu haben, inklusive meiner Lecture "I am not a Performance Artist", was viele Diskussionen hervorrief. Ich bedanke mich bei Johannes, Monika, Matthias, Michael, Burcak, Amelia, Carmen, Antje, Felipe, Zarko, Roberta, Elisa sowie last but not least bei Michaela Stock für das wunderbare Dopust - Days of Open Performance - Festival.

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Mein Dokumentationsvideo "Life-Long Weight-Gaining" wurde von Virgie Tovar neben vier anderen wunderbaren Filmen für das Filmscreening

Lose Hate Not Weight: Fat Positive Short Films

ausgesucht und Ende Juni 2016 gezeigt.

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Mit meinen grandiosen Mitstreiterinnen Bobby Be von der österreichischen Plus-Size-Plattform CURVECT und "Venus in echt"-Autorin Rhea Krcmárová haben wir 2016 die Initiative CurVienna ins Leben gerufen und am 24. April das erste große Plus-Size-Modeevent realisiert. Wir sind sehr stolz, dass uns viele große österreichische Medien angekündigt haben:

 

Unsere gesamte Dokumentation mitsamt Downloadfile gibt es jetzt auf unserer Webseite. Das Interview mit Bobby und mir bei dem österreichischen Radiosender FM4: https://soundcloud.com/veronika-merklein/curvienna-fm4mp3. Bald könnt ihr auch für einen Preis abstimmen, für den wir uns beworben haben. Stay tuned!

Auch hat Virgie Tovar in Take The Cake: Fat Babes In Vienna ihre Eindrücke niedergeschrieben:

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Meine Performance "erdbeermilch" ist außerdem Teil des "Hotel Obscura"-Dokumentationfilms (18min, Regie: Anatol Bogendorfer, kuratiert von Die Fabrikanten), der am 22. und 23. April 2016 in Linz auf dem Crossing Europe-Festival gezeigt wurde: