Liebe BesucherInnen meiner Webseite,

 

Momentan arbeite ich an drei neuen Arbeiten, wovon ich eine spätestens im Herbst bei einer Show zum Thema "Pin-Up" zeigen möchte. Vorerst möchte ich aber noch auf den Performancebrunch Musi Real aufmerksam machen, zu dem ich vornehmlich als Köchin geladen bin.

 

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Endlich sind die neuen an.schläge raus, wo ich gleich eine doppelte Buchrezension machen durfte:

 

 

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Die neue Glosse "Portfoliokarriere: Buchautorin in spe" von mir in der letzten BILDPUNKT.  In der nächsten wird's eine über Krisen geben. Darauf freue mich besonders.

 

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Filmstill "Riot Not Diet", Regie: Julia Fuhr Mann
Filmstill "Riot Not Diet", Regie: Julia Fuhr Mann

 

Der queer-feministischen Dokumentarfilm RIOT NOT DIET von Julia Fuhr Mann feierte seine Preview am 2. Februar 2018 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München (D).

Die Deutschlandpremiere fand im Mai 2018 am Dok.Fest München statt. Weitere Termine:

 

 
Premiere von "Riot Not Diet" am 2.2.2018 in der Hochschule für Fernsehen und Film München, Regie: Julia Fuhr Mann, Fotos: Angela Trakas
Premiere von "Riot Not Diet" am 2.2.2018 in der Hochschule für Fernsehen und Film München, Regie: Julia Fuhr Mann, Fotos: Angela Trakas

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Ich freue mich immer wieder auch Teil von tollen Kunstprojekten meiner FreundInnen zu werden. Die Fotografin Kati Bruder hat einen Artikel in dem deutschen Magazin NEON (Stern) bekommen und sie haben unter anderen auch mein Bild ausgewählt!

 

 

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 Endlich ist es soweit, der erste deutschsprachige Fat Studies Reader (hrsg. Lotte Rose und Friedrich Schorb) ist erschienen und meine Arbeit ist darin vertreten. Einen großen Dank an Kristina Kulicova und ihren selbstredenden Artikel "Fette Kunst":

 

Auszüge aus dem Artikel Fette Kunst:

 

"Merkleins fette Perspektive begrenzt sich aber nicht nur auf die Fat Pig Ausstellung. Durch ihr künstlerisches Werk zieht sich ein roter Faden die Bemühung, die fette Identität neu zu definieren. Als fette Person spricht sie durch ihre Werke über eigene Erfahrungen sowie über die strukturelle Unterdrückung von fetten Menschen. (...) Ihre Performances verbinden Sinnlichkeit mit Politik und zeigen oft mit Hilfe von Humor und Ironie Probleme von Menschen auf, die aufgrund ihrer Körper Opfer unternehmerischer, politischer und medizinischer Interventionen geworden sind. (...)

 

Leider behaupten noch immer zu viele, auch in der Kunstwissenschaft, Dicksein sei ein rein individuelles (Wahrnehmungs-)Problem und werfen denjenigen Künstler_innen Selbstreferenzialität vor, die den eigenen fetten Körper als künstlerisches Mittel einsetzen. Diese Privatisierung eines gesellschaftlichen Problems trägt zu sozialer Ungleichheit und Marginalisierung von fetten Menschen bei. (...) Fette Kunst ist da, um jenen die Augen zu öffnen, die fette Körper nur so lesen, wie es ihnen beigebracht wurde. Und sie ist da, um die Herzen zu füllen. Es ist eine Kompensation der mangelnden Repräsentation. Es ist eine Liebeserklärung, ein Protest, ein Aufruf zur Mobilisierung und eine Therapie. Es ist persönlich und politisch, und es ist furchtlos."

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Wie immer mit herzlichen Grüßen aus dem Äther verbleibend,

Ihre Veronika Merklein

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RÜCKBLICK

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Bildraum Bodensee, Bregenz (AT), 23.2. - 3.4.2018

 

Die Interaktion und der emotionale Austausch zwischen KünstlerInnen, Kunstwerk und BetrachterInnen bilden einen Brennpunkt der künstlerischen Erforschung. Gefühle werden in einer von Distanz geprägten Gesellschaft gern in die Privatsphäre geschoben. Im Bildraum Bodensee gehen sechs internationale Kunstschaffende dem Phänomen der Emotionalität in Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Videos und Performances auf den Grund. Evelyn Loschy (AT), Marko Marković (HR), Veronika Merklein (D/AT), Sofie Muller (BE), Viktors Svikis (LV) und Marko Zink (AT) thematisieren Tabuthemen wie Angst, Wut, Trauer, Scham aber auch Freude. Divergente Positionen zu Trauma, Sexualisierung, aber auch zu Sarkasmus und Humor werden in Emotional Journey in den Mittelpunkt gerückt.

 

PRESSE

 

NEUE - Vorarlberger Zeitung, 15.3.2018, Autorin Lisa Kammann:

 

„Performance. Im Gang, gleich beim Eintritt in den Bregenzer Kunstraum, geht es um ein ernstes Thema: Die deutsche Künstlerin Veronika Merklein behandelt in der Performance-Dokumentation „Ich habe nichts gesagt“ in Form einer comic-artigen Fotostory das Thema sexueller Missbrauch. Weitere Arbeiten von Merklein, deren zentrales Material der eigene Körper ist, haben einen humorvollen Aspekt. In der Performance „Die Hard“ inszeniert sich die korpulente Künstlerin – in Anlehnung an den Actionfilm mit Bruce Willis – als heroische Actionfigur. Die Fotografie „Die Harder“ zeigt sie, am Boden liegend, mit einer Schusswunde am Bauch. Aus der Wunde quellen jedoch keine Gedärme, sondern Pommes, das Blut ist Ketchup.“

 

Vorarlberger Nachrichten, 3.3.2018, Autorin Veronika Fehle:

„In dieselbe Kerbe schlägt auch Veronika Merklein aus Deutschland. Auch ihr ist ihr Körper Mittel und Leinwand zugleich. Auch sie setzt sich mit dem Konsumverhalten auseinander, garniert das Ganze zudem mit ihrer Weiblichkeit und deckt so einengende Rollenmodelle und erdrückende Machtstrukturen auf. Das macht sie z. B., indem sie sich überdimensionale Brüste aus Pappmaché umschnallt, um daraus Sahne an die nichtsahnenden Passanten deutscher Innenstädte zu verteilen. Das macht sie aber auch, indem sie als Frau in die Rolle männlicher Actionhelden schlüpft.“

 

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Die Dokumentation meiner Einzelausstellung DIE HARD, die im Mai 2017 zu Ende gegangen ist, findet sich hier.

 

 

"...the last thing [Merklein] wants is to be a heroine, 

but [she] doesn't have a choice." 

 

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Auch habe ich mal wieder in die Tasten gehauen und einen Text für die aktuelle BILDPUNKT-Ausgabe "Class matters" verfasst:

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Der Trailer unseres Performancelecturetanzsymposium in drei Teilen: "The Inefficient Body – Anti-Capitalist Strategy. Ein Symposium" vom November 2016 ist fertig:

 

Foto: Dominik Schauer
Foto: Dominik Schauer

 

 

 

 

"Mit stoischer Präsenz und sorglosem Stolz verkörpert Veronika Merklein in strengen Bewegungen eine scheinbare Ziellosigkeit. In ihrem einsamen und entwaffnet ehrlichem Beitrag unterbricht sie Bedeutungen, schafft Lücken und lädt sich selbst und das Publikum in Zonen des Unbehagens ein, ohne dabei den Wunsch nach einer berührenden Begegnung auszuschließen. Ihren ureigenen Ängsten einer erfolgreichen Vermarktung in der Öffentlichkeit begegnet sie mit Leichtigkeit und decodiert zugleich Körperfülle und Gewicht."

 

Text: Milan Loviška 

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Nachhören kann man das Liveinterview mit Bernadett Wilhelm und mir auf Soundcloud.

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Foto: Monika Deimling
Foto: Monika Deimling

 

Ich bin überglücklich, bei den PAS - Performance Art Studies in der Galerie Stock hier in Wien meine ersten Lehrerfahrungen gesammelt zu haben, inklusive meiner Lecture "I am not a Performance Artist", was viele Diskussionen hervorrief. Ich bedanke mich bei Johannes, Monika, Matthias, Michael, Burcak, Amelia, Carmen, Antje, Felipe, Zarko, Roberta, Elisa sowie last but not least bei Michaela Stock für das wunderbare Dopust - Days of Open Performance - Festival.

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Mein Dokumentationsvideo "Life-Long Weight-Gaining" wurde von Virgie Tovar neben vier anderen wunderbaren Filmen für das Filmscreening

Lose Hate Not Weight: Fat Positive Short Films

ausgesucht und Ende Juni 2016 gezeigt.

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Mit meinen grandiosen Mitstreiterinnen Bobby Be von der österreichischen Plus-Size-Plattform CURVECT und "Venus in echt"-Autorin Rhea Krcmárová haben wir 2016 die Initiative CurVienna ins Leben gerufen und am 24. April das erste große Plus-Size-Modeevent realisiert. Wir sind sehr stolz, dass uns viele große österreichische Medien angekündigt haben:

 

Unsere gesamte Dokumentation mitsamt Downloadfile gibt es jetzt auf unserer Webseite. Das Interview mit Bobby und mir bei dem österreichischen Radiosender FM4: https://soundcloud.com/veronika-merklein/curvienna-fm4mp3. Bald könnt ihr auch für einen Preis abstimmen, für den wir uns beworben haben. Stay tuned!

Auch hat Virgie Tovar in Take The Cake: Fat Babes In Vienna ihre Eindrücke niedergeschrieben:

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Außerdem ist der erste Teil "Das schöne und brutale (Innen)leben der Menschen" eines sehr langen Interviews auf Curvect veröffentlicht. Dieses Mal geht's um Kunst, die nächsten Male um Body-Positivity und das Verhältnis zum eigenen Körper.

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Meine Performance "erdbeermilch" ist außerdem Teil des "Hotel Obscura"-Dokumentationfilms (18min, Regie: Anatol Bogendorfer, kuratiert von Die Fabrikanten), der am 22. und 23. April 2016 in Linz auf dem Crossing Europe-Festival gezeigt wurde:

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Auch haben "Die Fabrikanten" ein schönes Interview mit mir über Performancekunst zusammen geschnitten. Ein großes Dank dafür: